
Eigene Übung
Eine eigene beziehungsweise benutzerdefinierte Übung ist ein von dir angelegter Übungseintrag in einem Trainingslogger. Er bildet eine Bewegung oder Gerätekonfiguration ab, für die es in der integrierten Übungsdatenbank keinen passenden Eintrag gibt. Nach dem Anlegen kannst du die Übung auswählen und protokollieren, sodass ihre Trainingsdaten unter einem einheitlichen Namen erhalten bleiben.
Eigene Einträge sind etwa bei einer neu angeschafften Maschine, einer vom Coach vorgegebenen Variante, einer Reha-Übung, einem ungewöhnlichen Griff oder Aufsatz sowie einer speziellen Homegym-Lösung sinnvoll. Suche vorher nach einer bestehenden Übung und prüfe, ob ein vorhandener Übungsaustausch die Bewegung bereits passend beschreibt. Doppelte Einträge teilen den Verlauf auf und erschweren spätere Vergleiche.
Wähle einen präzisen Namen, der den dauerhaft relevanten Unterschied bezeichnet, beispielsweise Gerät, Seite, Griff oder Maschinenmodell. Vorübergehende Angaben wie das heutige Gewicht gehören nicht in den Übungsnamen. Wenn der Tracker Notizen oder Medien unterstützt, halte genügend Informationen fest, um den Aufbau zu wiederholen: Sitzhöhe, Aufsatz, Bewegungsumfang und weitere Faktoren, die die Leistung merklich verändern. Einheitliche Benennungen gehören zu einer sauberen Übungsauswahl, weil vergleichbare Sätze dadurch im selben Verlauf landen.
Eine selbst angelegte Übung bietet möglicherweise nicht alle Vorteile eines redaktionell gepflegten Datenbankeintrags. Es können ein standardisiertes Demonstrationsvideo, Technikhilfen, Hinweise auf häufige Fehler, Muskelzuordnung, Übungsbewertung oder die automatische Berücksichtigung in generierten Plänen fehlen. Du musst deshalb selbst beurteilen, ob Bewegung und Ausführung für dich geeignet sind. Gerade bei neuen oder rehabilitativen Übungen ist eine qualifizierte fachliche Anleitung wichtiger als die bloße Bezeichnung in einer App.
In Alpha Progression kannst du eigene Übungen erstellen und in selbst zusammengestellte Pläne oder Workouts aufnehmen. Mit Pro lässt sich dem Eintrag ein Bild hinzufügen. Der Plangenerator wählt benutzerdefinierte Übungen nicht automatisch aus; durch das Anlegen wird sein redaktionell gepflegter Übungspool also nicht erweitert. So kann der Gym-Tracker individuelle Geräte abbilden, während die automatisierte Auswahl an dokumentierte Datenbankübungen gebunden bleibt.